Der „Peitschenknaller-Pepi“

Der „Peitschenknaller-Pepi

lebte in der Wohnung seiner verheirateten Schwester Margarete Neuhauser im Haus Schlachthausgasse 48/18.

Sein Name war Josef Labmayr (1912-1988), und er entstammte einer Fleischhauerfamilie.

Überall im 3. Bezirk war er auch als „der Burli“ bekannt. Bei jedem Wetter war er bäuerlich gekleidet mit einer stolzen Feder am Hut zu Fuß unterwegs; er hielt dabei immer einen überlangen Peitschenstiel mit lang herabhängender Schnur samt Quaste, mit der er in Abständen schnalzte, in der Hand. Dabei  bewegte er sich aber ausnahmslos in der Mitte der Fahrbahn, und an ihm vorbei-fahrende oder ihm entgegenkommende Fahrzeuge mussten „dem Burli“ ausweichen.

Leider gibt es vom „Burli“ kein Foto!

Schlachthausgasse 48
Alte Straßenbahn vor dem Haus Schlachthausgasse 48

Quelle: Landstraßer Bezirksmuseum
Autor: Prof. Karl Hauer

ein ki3.at-Artikel über den Peitschenknaller Pepi

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