Ernst Woller, das Heumarkt-Areal und das Weltkulturerbe

Ernst Woller versus Canaletto?

Ernst Woller ist ein politisches Urgestein aus unserem Bezirk, Gemeinderat und seit langen Kultursprecher der SPÖ. Wir haben eine Aussendung zum Thema Heumarkt von ihm gefunden, die wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Gemeinderat Ernst Woller

Durch die geplante Umwidmung des Flächenwidmungsplans am Heumarktareal entsteht kein Schaden. Die Widmung wäre absolut rechtmäßig. Und mehr noch: Sie ist sinnvoll für die Wiener. Das hat uns intern die Magistratsdirektion bestätigt und auch eine externe Anwaltsgemeinschaft bestätigt.

Das Projekt ‚Heumarkt Neu’ wurde mit allen Betroffenen besprochen und abgestimmt. Alle wurden einbezogen, auch die UNESCO.

Zu dem Gerücht, dass die UNESCO eine maximale Bauhöhe von 40 Metern zulassen würde, sage ich, dass es diese Höhenbegrenzung schlichtweg nicht gibt, in keinem Dokument steht das. Der internationale Architektenwettbewerb habe sogar entschieden, dass es durchaus gewünscht ist, das Gebäude höher zu bauen.

Wahrung des Canaletto-Blicks?

Was hat eine lebendige Stadt damit zu tun, was ein Maler im Jahr 1758 festgehalten hat? Niemand will heute mehr im Wien des 18. Jahrhunderts leben. Wien ist eine dynamische Stadt, eine wachsende Stadt mit steigenden Ansprüchen. Denen wird mit dem Heumarkt-Projekt Rechnung getragen.

Wien ist eine lebendige Stadt und keine archäologische Ausgrabungsstätte. Wir stehen zum Weltkulturerbe. Aber das kann nicht heißen, dass jede positive Entwicklung verhindert wird.

Die Aussendung von Ernst Woller (SPÖ Wien Rathausklub) wurde von ki3.at ein wenig gekürzt und entgendert.

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