Die Sache mit dem Krokodil in der Löwengasse

krokoUnser Herr Chefredakteur ist neben seiner Tätigkeit für ki3.at auch Ehrenamtlich als Nachrufredner für den Verein ARGE Trauerreden tätig – hier einer seiner Geschichten:

Als Nachrufredner hört man natürlich immer wieder interessante Lebensgeschichten. Die Hinterbliebenen erzählen dabei nicht nur die Geschichte der/des Verstorbenen, sondern oft viel aus der eigenen Jugend. Gestern hatte ich das Glück mit einer Erdbergerin zu sprechen, die mir etliche Erinnerungen vom damals erzählte.

So zum Beispiel, weiß ich jetzt, dass es am Kardinal-Nagl-Platz immer schon kleine Reibereien zwischen Jugendlichen gab. Wenn es heute manchmal Serbien gegen die Türkei und umgekehrt heißt, so hieß es in den 60er bis 70er Jahren Erdberg gegen das Fasanviertel.

Sogar ein wenig „Romeo und Julia“ gab es unter den damals etwa 13-jährigen Kindern. Einer aus dem Fasanviertel verliebte sich just in die Dame mit der ich sprach. „Er war Blond und einfach süß, aber einer aus dem Fasanviertel, das ging gar nicht. Das hätten die Buben in meiner Clique nie zugelassen…“

Eine weitere Erinnerung an ihre Kindheit hat mit der Löwengasse zu tun. Ihr Onkel war ein leidenschaftlicher Fotograf und ging mit seiner Nichte oft in ein Fotogeschäft in der Löwengasse.

Wahrscheinlich als Attraktion gab es in diesem Geschäft ein Terrarium mit einem lebenden jungen Krokodil darin. In diesem Geschäft soll es immer recht gestunken haben und irgendwann war dann das Krokodachsl plötzlich weg. Die Gerüchteküche meinte damals, dass es in den Donaukanal ausgesetzt wurde.

 Unsere Frage nun – kann sich noch jemand von Euch an dieses Geschäft erinnern?

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