Der mit dem Dackelblick

Noch ein Landstraßer, der ein Theater sein Eigen nennt.

richard3Am 7. Oktober eröffnet der Mann mit dem Dackelblick in der ehemaligen Rinderhalle St. Marx bei uns im Dritten sein eigenes Theater. Im „Globe Wien“ gibt er dann – quasi als Hommage an William Shakespeares zu dessen 450. Geburtstag – „Die unglaubliche Tragödie von Richard III.“

Das Kokettieren mit der eigenen Unzulänglichkeit hat somit begonnen, noch bevor er die Bühne betritt. Er, der seit gefühlten Jahrzehnten wieder einmal ein richtiges Solo spielt. Er, der wie gewohnt über seine Wampe lamentiert und darüber, dass er schon immer älter ausschaut, als er ist (nämlich 46). Er, der schon nach wenigen Minuten ganz intim wird mit seinem Publikum, wenn er über sein nächtliches Lulu philosophiert. Er, der sich ohne den Gernot ordinärer denn je geriert – und dabei garantiert jedes Wort vorher auf die Waagschale gelegt und geprüft hat, ob man es laut aussprechen darf.

Vorher hat er noch sein neues Soloprogramm „Homo Idioticus“ fertiggestellt. Und darin ist er – Michael Niavarani – voll in seinem Element.

Mehr dazu hier: wienerzeitung.at

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