Archiv der Kategorie: — Skurriles und Wissenswertes

Skurriles und Wissenswertes – ein Streifzug durch Erdberg, Landstraße und Weisgerber

BimBim – war der Fünfer ein Erdberger?

schlachthausgasse  48
Schlachthausgasse 48

Fast jeder kennt heute noch die Figur des „Fünfers“ aus dem Kaisermühlen Blues. Der von Gerald Pichowetz liebevoll gespielte Franz „Franzi“ Mayerhofer mit dem Spitznamen der „Fünfer“ geht dabei in Kaisermühlen immer in der Mitte der Straße auf den Schienen und ahmt dabei die Geräusche einer Straßenbahn der Linie Fünf nach. Auch in Erdberg gab es eine Person die immer in der Mitte der Straße ging, laute Geräusche machte und Stadtbekannt war – der Peitschenknaller Pepi.

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Geschichten rund um die Knappengasse im Dritten

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Von August Staud – die ehemalige Knappengasse in Richtung Kardinal-Nagl-Platz. Das im Hintergrund ersichliche Haus steht heute noch.

Die Knappengasse ist ein längst verschwundenes Gässchen in Erdberg. Wir haben für Euch in der Nationalbibliothek und im WWW nach Geschichten und Bildern über soziales Elend, Raubersgschichten und Grundstücks-Spekulanten aus längst vergangener Zeit gesucht.

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Tierquälereien im St. Marxer Schlachthof.

Historisches Foto der Rinderhalle
Historisches Foto der Rinderhalle

Beim Durchforsten von alten Zeitungen finden wir immer wieder seltsame und/oder auch grausliche Artikel. Diesmal lernten wir erstens, dass es schon vor 106 Jahren einen Tierschutzverein gab und zweitens, dass damals wie heute ein Schlachthof kein Mädchenpensionat ist. Wie schlimm es damals in St. Marx zuging könnt ihr hier nachlesen.

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antisemitisches in Erdberg anno 1891

Titelblatt-inserat-zum-beatSchon 1891 dürfte es kein Problem gewesen sein, jemanden in aller öffentlich als „antisemitischer Gesinnungsgenosse“ bezeichnen zu können. Der darüber stolze Redakteur titelt dazu im „Deutsches Volksblatt“ vom 31 Oktober 1891 auf Seite 1 „Für Parteifreunde“.

Hier der mehr als skurrile Artikel:

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27. September 1583 – Hinrichtung auf der Gänsweyd

Erster Hexenprozeß in Wien – Elsa Plainacher

Gänsweyd
Symbolbild – Verbrennung auf der Gänsweyd

Auf Betreiben des Bischofs mit Unterstützung des Hofes wird sie auf dem Richtplatz „unter den Weißgerbern“ am Scheiterhaufen als Hexe verbrannt. Ihre 16-jährige Enkelin Anna Schiltenbaurin, ein psychisch krankes Mädchen, das mehrfache Exorzismen nicht heilen konnten, gab seiner Großmutter die Schuld an ihrem Leiden und löste den Prozess aus. Der Fall „Der Plainacherin-Prozess“ war in der Öffentlichkeit sehr beachtet und beschäftigte höchste Kreise.
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